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24 Stundenpflege für Zuhause im Überblick

  • Als gängige Alternative zur familieninternen Pflege und dem Altersheim ist die 24 Stundenpflege oft die bessere und günstigere Lösung

    Seit einigen Jahren ist die 24 Stundenpflege durch geschulte Pflegekräfte aus dem In- und Ausland eine kostengünstige Alternative zu den Angeboten der Altersheime. Der oder die zu Betreuende kann dabei in seinem bzw. ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben.

  • Der große Vorteil ist, dass das Pflegeangebot ganz individuell auf das Pflegebedürfnis angepasst werden kann.

    Je nach Pflegestufe, benötigter Verfügbarkeit der Pflegekraft, Sprach- und Budgetvoraussetzungen, ist ein 24-Stundenpflegeangebot immer auf die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen und der Familie optimiert.

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Alle Infos zum Thema Pflegekräfte für Zuhause
– inkl. aktueller Gesetzeslage
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24-Stunden-Pflege

Da die Menschen immer älter werden, ist es heute ein wichtiges Thema, Seniorenbetreuung und Pflege Zuhause auch für 24 Stunden zu organisieren. Immer mehr Menschen möchten nicht in einem Heim gepflegt werden, denn es gilt immer noch: „einen alten Baum verpflanzt man nicht“. So werden immer mehr Pflegekräfte oder Betreuungskräfte gesucht, oft über eine deutsche Vermittlungsagentur, um die Angehörigen bei der Betreuung und Krankenpflege der alten Menschen zu entlasten bzw. deren Versorgung zu übernehmen. Muss die ganztägige Versorgung von Angehörigen komplett übernommen werden, bringt sie diese oft an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit.
Deshalb ist es immer häufiger der Fall, dass Pflegekräfte aus Osteuropa (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei) eingestellt werden, die sich fürsorglich und liebevoll um den alten Menschen kümmern und ihn individuell betreuen. Sie werden nach Deutschland geholt, weil die Lohnkosten niedriger sind als bei einer vergleichbaren deutschen Arbeitskraft. Sie bekommen oft von ihrem im Heimatland ansässigen Arbeitgeber ihren Lohn ausbezahlt, das bedeutet, dass ihre Steuer und ihre Sozialabgaben nach den dortigen Bestimmungen abgeführt werden (Dienstleistungsfreiheit). Somit muss kein privater Arbeitsvertrag zwischen Pflegekraft und Patient abgeschlossen werden, da hier die große Gefahr einer illegalen Beschäftigung besteht und beide Parteien sich strafbar machen können.
Da sie hier im Land arbeiten, findet aber das deutsche Arbeitsrecht Anwendung, was z. B. die Arbeitszeit, Mindestlohn etc. betrifft. Das bedeutet bei einer Rundumpflege, wenn Angehörige sich selbst wenig oder gar nicht an der Pflege beteiligen können, dass es u. U. sinnvoll ist, zwei Pflegekräfte für den Patienten einzusetzen, um die Ruhe- und Pausenzeiten der angestellten Betreuungskräfte möglichst umfassend mit einzuplanen.


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Seniorenbetreuung Zuhause

Wenn alte Menschen noch nicht pflegebedürftig sind, kann auch über die Agentur für Arbeit eine Haushaltshilfe gesucht werden. Bewerberinnen aus Osteuropa müssen auch dort nachweisen, dass sie in ihrem Heimatland Sozialversicherung bezahlen. Dann erhalten sie eine sogenannte Entsendungsbescheinigung und dürfen bis zu 24 Monaten im Ausland arbeiten. Die wöchentliche Arbeitszeit darf 38,5 Stunden betragen.
Auch die Betreuung der alten Menschen in ihrer vertrauten Umgebung durch Hilfskräfte aus Osteuropa, die über eine seriöse Agentur vermittelt werden, bietet eine Alternative zum Betreuten Wohnen oder zum Pflegeheim. Bei Ehepaaren ist meistens eine Pflegekraft für beide Personen ausreichend, solange noch kein hoher pflegerischer Aufwand nötig ist. Somit entstehen sehr viel weniger Kosten für die Betreuung als in einem deutschen Pflegeheim.


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Welche Voraussetzungen muss eine gute Pflegekraft erfüllen?

Ein wichtiger Punkt ist sicher, dass die Betreuerin in ausreichendem Maße die deutsche Sprache beherrschen sollte. Eine gute Verständigung zwischen Patient, Angehörigen und Pflegerin trägt wesentlich zu einer guten Versorgung des zu pflegenden Menschen bei.
Eine gute körperliche Konstitution ist oftmals erforderlich, um alte und kranke Menschen bei der Grundversorgung/ Grundpflege wie Körperpflege, Toilettengang oder auch einem gemeinsamen Spaziergang halten oder stützen zu können. Benötigt wird auch viel Kraft für die Versorgung von bettlägerigen Patienten mit einem hohen pflegerischen Aufwand, auch wenn die eigentliche Pflege über einen Pflegedienst vor Ort übernommen wird.
Mindestens genauso wesentlich ist, dass Patient und Pflegekraft sich sympatisch finden und Vertrauen zueinander aufbauen, denn Pflege bedeutet immer auch einen Eingriff in die Privat- und Intimsphäre eines Pflegebedürftigen. Empathie und Verständnis von Seiten des Pflegepersonals ist für die Betreuung von alten und kranken Menschen eine wichtige Voraussetzung, damit der Patient sich gegenüber seiner Pflegerin öffnen kann und sie akzeptiert.
Bei der Suche nach der passenden Betreuungskraft dürfen auch die Charaktereigenschaften des Patienten nicht außer Aucht gelassen werden. Ein schwieriger Patient stellt andere Anforderungen an eine Pflegerin wie ein „pflegeleichter“ unkomplizierter Mensch. Gerade wenn Angehörige das Pflegepersonal aussuchen, sollten sie immer die speziellen Bedürfnisse des zu Versorgenden im Blick haben, denn so können schon im Vorfeld Schwierigkeiten erkannt und vermieden werden.
Gerade bei Patienten mit einem hohen Pflegebedarf oder bei Demenzkranken ist das gegenseitige Vertrauen von immenser Bedeutung, den die kranken Menschen verfügen häufig nicht mehr über die Möglichkeit, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren. Sie sind auf einfühlsame, verständnisvolle Pflegerinnen angewiesen, die ihnen eine individuelle, fürsorgliche Pflege angedeihen lassen und sich mit den Angehörigen regelmäßig austauschen und beraten.
Der Pflegeberuf hat viele Facetten. Eine sorgfältige und individuelle Auswahl der Pflegekraft ist wichtig, um ein harmonisches Zusammenleben und Wirken im Zuhause des Patienten möglich zu machen.
Das sollte man auch beachten, wenn es um die Bezahlung der Fachkräfte oder Hilfskräfte geht. Die teilweise langjährige Erfahrung der Pflegerinnen/Haushälterinnen muss bei der Entlohnung berücksichtigt und honoriert werden.
Das bedeutet, dass man eine seriöse Agentur beauftragen sollte, die eine Vorauswahl trifft und nur gut für diese schwere Aufgabe geeignete und gut ausgebildete Frauen, die Erfahrung mit alten und kranken Menschen haben, an die Hilfe Suchenden vermittelt.


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Was zahlt die Pflegeversicherung?

Rund 2,9 Millionen Menschen nehmen im Moment die Pflegeversicherung in Anspruch, der größte Teil davon erhält das Geld für ambulante Leistungen.
Zahlungspflichtig und damit auch leistungsberechtigt sind pflicht- und freiwillig krankenversicherte Personen. Privat Krankenversicherte müssen selbst eine Pflegeversicherung abschließen.
Soll die Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden, müssen deren Leistungen beantragt werden. Wer schon in einen Pflegegrad eingeteilt ist, kann Pflegegeld oder Pflegesachleistungen beantragen. Die Einteilung in die 5 Pflegegrade wird vom MDK, dem medizinischen Dienst der Krankenversicherung vorgenommen.
Um die anfallenden monatlichen Kosten für die eigene Pflege oder die eines Angehörigen zu ermitteln, ist es wichtig, dass die Einstufung vom MDK in einen Pflegegrad schon vorgenommen wurde (anhand eines Punkte-Systems) – und die aufgrund der Einteilung bei der Krankenkase beantragten Leistungen von der Pflegeversicherung bewilligt wurden.

Stand 2017
Maximale Erstattung Pflegegeld ambulant

Pflegegrad 1
Pflegegrad 2
316 Euro
Pflegegrad 3
545 Euro
Pflegegrad 4
728 Euro
Pflegegrad 5
901 Euro

Maximale Erstattung Pflegesachleistungen ambulant

Pflegegrad 1
Pflegegrad 2
689 Euro
Pflegegrad 3
1.298 Euro
Pflegegrad 4
1.612 Euro
Pflegegrad 5
1.995 Euro

Auch für Umbaumassnahmen können Pflegebedürftige Zuschüsse beantragen. Muss die Wohnung barrierefrei sein, so werden für Dusche oder Toilette Umbaukosten übernommen in Höhe von bis zu 4.000 Euro. Leben mehrere zu pflegende Personen in einer Wohngemeinschaft, kann sich der von der Pflegeversicherung zu erstattende Betrag bis auf 16.000 Euro erhöhen.
Sinnvoll ist es immer, sich vor der Beauftragung von Baumassnahmen bei der Krankenkasse zu informieren und beraten zu lassen.

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Kost und Logis für 24-Stunden-Pflegekräfte

Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung der Betreuungskräfte müssen vor Abschluss eines Vertrages berücksichtigt werden. Es sollte sichergestellt sein, das die Pflegerinnen ein eigenes, ordentlich ausgestattetes Zimmer zur Verfügung gestellt bekommen (mit Bett, Schrank, Tisch und Sitzgelegenheit). Ein Internetanschluss oder ein für den Privatbereich der Pflegekraft zur Verfügung gestelltes Fernsehgerät können zum positiven Wohnklima beitragen, wenn dies auch nicht unbedingt erforderlich ist. Auch die Verpflegung für die eingestellten Frauen wird vom Pflegebedürftigen oder dessen Angehörigen übernommen.
Fühlt sich die Pflege- bzw. Betreuungskraft in ihrer neuen Umgebung wohl und ist gut untergebracht, wird sie gerne nach ihrem turnusmässigen Austausch wieder an den alten Arbeitplatz zurückkehren.
Gute Unterbringung und wertschätzende Behandlung kommen allen Beteiligen zugute und wirken sich sehr positiv auf das Arbeitsklima und das Zusammenleben aus.


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Seriöse Pflegevermittlung

Eine gute Agentur erkennt man daran, dass sie auf die Wünsche und Bedürfnisse der Auftraggeber eingeht. Das bedeutet auch im besten Fall, dass sie mehrere Bewerberinnen vorschlagen wird, unter den die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen auswählen können. Sie wird Pflegerinnen mit der bestmöglichen Qualifikation suchen. Wenn eine Altenbetreuerin benötigt wird, sollte diese hauswirtschaftliche Fähigkeiten besitzen, evtl. gut kochen können und die anfallende Hausarbeit erledigen. Sie sollte Erfahrung im Umgang mit alten Menschen haben. Sie muss aber keine besondere pflegerische Ausbildung absolviert haben, wenn die Betroffenen noch keine aufwändige Pflegeversorgung benötigen. Braucht ein Patient aber überwiegend medizinische Versorgung, muss die gesuchte Kraft eine Ausbildung zur Altenpflegerin oder Krankenschwester vorweisen können. Ungelernte Bewerberinnen dürfen diese Aufgaben nicht übernehmen.
Eine gute Pflegevermittlung wird auch beraten, wie die verschiedenen Möglichkeiten der Pflege und Betreuung kombiniert werden können.
Bei Urlaub oder Krankheit der eingestellten Pflegerin muss durch die vermittelnde Agentur auch schnellstmöglich für einen adäquaten Ersatz gesorgt werden.
Sollte eine examinierte Krankenschwester oder eine ausgebildete Altenpflegerin für eine 24 stündige Betreuung zu hohe monatliche Kosten verursachen, kann man auch eine hauswirtschaftliche Hilfskraft einstellen und zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst beauftragen. Diese bei ihm angestellten erforderlichen Fachkräfte können dann die medizinische Versorgung übernehmen.
Wichtig ist, vor Beauftragung bzw. Unterschrift des Vertrages die genauen Kosten zu kennen, die jeden Monat für die Betreuung und Pflege anfallen werden. Eine osteuropäische Pflegekraft kosten für eine 24-Stunden-Betreuung ca. Zwischen 2.000 Euro und 5.000 Euro im Monat.

Eine legale Beschäftigung der Pflegekräfte muss durch die Pflegevermittlung gewährleistet sein. Positiv ist es zu bewerten, wenn von der deutschen Agentur die Partnerfirmen im Ausland benannt werden, mit denen das Unternehmen evtl. zusammen- arbeitet.
Die beauftragte Agentur darf sich nur um die Vermittlung der Pflegekräfte kümmern. Die benötigte Pflege darf nicht durch eine Agentur geregelt werden.


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Vermittlung von geeigneten Pflegekräften

Studien zeigen, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mit den Leistungen des osteuropäischen Pflegepersonals in der Regel sehr zufrieden sind. Das bedeutet, dass auch bei der Vermittlung schon einiges richtig gemacht wird. Viele Betreuungskräfte, Haushaltshilfen, examinierte Krankenschwestern und Altenpflegerinnen werden jedes Jahr aus Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien oder anderen osteuropäischen Ländern an Betroffene vermittelt und in Deutschland in der privaten Pflege beschäftigt.
Betreuerinnen und Pflegekräfte ohne eine abgeschlossene pflegerische Ausbildung können bei Patienten eingesetzt werden, die noch keine intensive Betreuung wie z. B. Wundbehandlungen oder Intensivpflege benötigen. Bei Patienten, die an Demenz leiden und einfach nicht mehr allein in ihrer Wohnung bleiben können oder ihren Alltag nicht mehr ohne Hilfe meistern, können diese Helferinnen eingesetzt werden. Sie führen den Haushalt der Betroffenen, helfen bei der Körperpflege wie Duschen, Waschen oder Zähne putzen, beim Toilettengang oder begleiten die alten Menschen zum Arzt oder Friseur.
Sollten die Patienten weitergehende Behandlung oder Pflege benötigen, kann ein Pflegedienst vor Ort für diese Aufgaben beauftragt werden und die medizinische Versorgung des Patienten übernehmen.

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EU-Pflegekräfte aus Osteuropa statt Pflegeheim

Bis 2014 war es nicht erlaubt, direkt Arbeitsverträge mit ausländischem Pflegepersonal/Haushaltshilfen abzuschließen. Die Angehörigen durften nur über die Agentur für Arbeit eine Betreuung suchen und eine offene Stelle besetzen. Dadurch mussten sie oft sehr lange warten, bis eine Bewerberin die Arbeit bei ihnen aufnehmen konnte.
Heute dürfen Betroffene selbst nach einer Pflegekraft aus dem europäischen Ausland suchen. Es gibt seriöse Pflegevermittlungen, die einen reibungslosen Ablauf garantieren. Durch das Ausfüllen eines Bedarfsfragebogens und Beratungsgesprächen kann eine für den Patienten passende, kompetente Hilfe gefunden werden.
Die Pflegebedürftigen möchten sehr oft ihren Lebensabend nicht in einem Pflegeheim verbringen, sie möchten ihr Zuhause nicht verlassen. Dies können sie auch vor Eintritt einer Krankheit, z. B. Demenz, in einer Betreuungsverfügung festlegen. Diese sollte im Idealfall handschriftlich verfasst werden. Ebenso ist es ratsam, jährlich zu überprüfen, ob diese Willenserklärung noch aktuell den eigenen Wünschen entspricht und dies durch Datum und Unterschrift auf der Betreuungsverfügung vermerken. Natürlich kann darin auch festgelegt werden, wer im Falle einer Bedürftigkeit als Betreuer eingesetzt werden soll. Diese Vollmacht wird vom zuständigen Gericht kontrolliert/überwacht und man ist nicht wie bei der Vorsorgevollmacht oder der Patientenverfügung auf das Vertrauen gegenüber dem Bevollmächtigten angewiesen.
Ein weiterer Pluspunkt, wenn man eine Pflegekraft aus Osteuropa für die Pflege einsetzen möchte ist, dass eine 24-Stunden-Betreuungskraft meist deutlich weniger kostet wie eine Unterbringung in einem Alten- bzw. Pflegeheim. Auch ist es für die alten Menschen meistens wichtig, eine gleichbleibende Bezugsperson um sich zu haben.
Ebenso kann für Ersatz- oder Verhinderungspflege eine Hilfskraft aus der EU/Osteuropa verpflichtet werden. Das bedeutet, ist ein pflegender Angehöriger krank, längere Zeit im Urlaub oder aus anderen Gründen verhindert, muss der Patient auch für diese begrenzte Zeit nicht in ein Pflegeheim, sondern kann wie gewohnt in seinem eigenen Zuhause bleiben.
Es ist ein großer Wunsch vieler alter Menschen, Zuhause bei ihrer Familie sterben zu können. Da es heute möglich ist, durch einen Pflegedienst auch hier im Bedarfsfall eine Intensivpflege durchzuführen, kann eine Pflegekraft die Familie bei dieser schweren Aufgabe der Sterbebegleitung unterstützen und entlasten.
Auf die Unterstützung von polnischen, ungarischen oder tschechischen Pflegekräften oder anderen Ländern in Osteuropa kann im deutschen Pflegealltag nicht mehr verzichtet werden. Man geht davon aus, dass rund 100.000 Pflegerinnen aus den östlichen EU-Beitrittsländern zur Zeit in Deutschland arbeiten. Dabei sind leider auch etliche dieser Betreuungs- und Pflegekräfte illegal im Land beschäftigt. Dies ist oft der Fall, wenn ein Arbeitsvertrag mit einer Bewerberin privat abgeschlossen wird, da viele rechtliche Voraussetzungen dabei nicht beachtet werden.
Möchte man diesem Problem aus dem Weg gehen, um sich nicht strafbar zu machen, ist es besser, eine seriöse Agentur einzuschalten. Diese kümmert sich um die Vermittlung einer Pflegerin aus Osteuropa und kennt die rechtlichen Voraussetzungen für eine legale Beschäftigung. Sie prüft die Bewerberinnen und wählt eine passende Pflegerin für eine Betreuung im Zuhause der alten und pflegebedürftigen Menschen aus.
Informationen im Vorfeld von den geeigneten Ansprechpartnern der Vermittlungsagenturen und eine gute Beratung sind dabei von großer Wichtigkeit, um eine kompetente Pflegerin für einen würdevollen Lebensabend der Betroffenen bzw. Pflegebedürftigen zu finden.

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Pflegestärkungsgesetz

Im Rahmen der neuen Pflegereform sind 2017 aus den bisherigen 3 Pflegestufen 5 Pflegegrade entstanden. Das bedeutet vor allem für Demenzkranke und ihre Angehörigen eine große finanzielle Entlastung, da nicht nur die körperliche Verfassung und Mobilität eines Patienten zur Einstufung eine Rolle spielt, sondern auch seine kognitiven Fähigkeiten berücksichtigt werden müssen. Bei der vorgenommenen Umgruppierung in die neuen Pflegegrade dürfen keine finanziellen Einbußen für die Betroffenen entstehen. Nur bei der neuen Eingruppierung von zukünftigen Patienten kann es in den unteren Pflegegraden zu weniger Zuwendungen gegenüber der alten Einstufung kommen. Grundsätzlich wächst aber die Anzahl der Versicherten, die Ansprüche aus der Pflegeversicherung geltend machen können.


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Pflege bei Demenzkranken

Alzheimer- oder Demenzpatienten wurden bei der neuen Pflegereform vom 01.01.2017 stärker berücksichtigt, d.h. sie erhalten von der Pflegeversicherung höhere finanzielle Leistungen, da sie körperlich behinderten Menschen gleichgestellt wurden. Da demenzkranke Menschen zu Beginn der Erkrankung oft keine oder nur leichte körperliche Einschränkungen haben, wurden ihnen bisher von der Pflegeversicherung nur geringe Leistungen zugestanden. Das bedeutete für viele Betroffene bzw. deren Angehörige eine große finanzielle Belastung. Ein an Demenz Erkrankter benötigt im Frühstadium oft keine große medizinische Pflege, muss aber trotzdem 24 Stunden, also rund um die Uhr betreut werden, da es gefährlich sein kann, diesen Menschen allein in seiner Wohnung zu belassen. Der Tag/Nacht-Rhytmus funktioniert bei vielen Patienten nicht mehr, deshalb ist eine 24-Stunden-Kraft nötig, die in der Wohnung des Betroffenen untergebracht ist.
Den hohen Anforderungen, die eine Betreuung bei dieser Krankheit mit sich bringt, hat der Gesetzgeber endlich Rechnung getragen. Es wird auch für eine ambulante Versorgung des Betroffenen mehr Geld zur Verfügung gestellt. Somit kann eine Pflegekraft eingestellt werden, ohne die Ehepartner oder Angehörigen der Kranken in den finanziellen Ruin zu treiben. Durch die Einstellung einer Pflegerin kann auch die psychische und physische Belastung der Familie, die den Demenzkranken betreut, verringert werden. Oft werden betroffene Familienmitglieder, die die Betreuung übernommen haben, krank und sind dann selbst auf medizinische Hilfe angewiesen.
Wichtig ist es, geeignetes Pflegepersonal zu finden, denn die Betreuung bei Alzheimer und Demenz stellt andere Anforderungen an die Bewerberinnen, als bei einem Kranken, der medizinische Pflege benötigt.